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Partnerprogramm steht in den Startlöchern

15.07.2010

„Es gibt bei unseren Partys keinen bezahlten Sex“

Die Amateur-Community wächst stetig weiter. Immer mehr Menschen wie Du und Ich zeigen sich im Netz und lassen alle Hemmungen fallen. Ossy hat sich dieses Themas angenommen und organisiert seit geraumer Zeit sohenannte Amateur-Partys. Was sich dahinter verbirgt, erklärt Ossy im Interview mit WEBeLINE.

Ossy, du veranstaltest Amateurpartys. Was dürfen wir uns eigentlich genau darunter vorstellen?

Ossy: Ich gebe Usern und Amateuren die Möglichkeit, sich real zu treffen und sich kennen zu lernen. Dabei hilft das Partygeschehen, alle sind ungezwungen und haben keine Berührungsängste.
Es gibt immer ein buntes Rahmenprogramm, mit Musik, Shows und div. Gewinnspielen.
Nebenbei können die Amateure Videos für sich drehen. Wir suchen immer Locations aus, in denen man sonst nicht so einfach mit der Kamera agieren darf.

Wo liegen die Unterschiede zu den Swingerclubs?

Ossy. Swinger treffen sich aus Leidenschaft zum Austausch mit anderen, wobei dort Kameras eher unerwünscht sind. Unsere Gäste sind keine typischen Swinger. Viele haben ein ganz normales, privates Sexleben, jedoch vor der Kamera werden sie zum Akteur. Es ist eine große Gemeinschaft, welche die Leidenschaft am Filmen für sich entdeckt hat. Viele kommen auch einfach nur zum feiern und Leute treffen.

Und wie bist du auf die Idee gekommen, derlei Partys zu organisieren?

Ossy: Ich habe schon früher kleinere Partys organisiert und dachte mir, warum nicht viele Leute mit gleichen Interessen zusammen bringen. Es gab keine zentrale Anlaufstelle für Amateure und User, es spielte sich alles online ab. Nun versuchen wir das ganze ein wenig interaktiver zu gestalten.
Das Internet zum anfassen könnte man sagen. Auch wollten wir den Usern zeigen, dass es viele der Amateurmädels auch wirklich gibt und sie ganz liebe nette Menschen sind, die nicht unnahbar sind.

Wann fand die erste Party statt und wieviele habt ihr bis dato veranstaltet?

Ossy: Die 1. Party fand im Februar 2009 in Berlin statt , danach war erstmal wieder Pause, da wir da noch nicht den Gedanken hatten, eine Partyreihe zu schaffen. Ab 2010 (die erste war auch hier im Februar) gibt es regelmäßig Partys, Februar 2010 in Berlin....Juni 2010 in Hamburg...September 2010 in Köln...Oktober 2010 zur Venus in Berlin und im Dezember ist München geplant.

Welche Locations werden von euch für die Partys angemietet? Gibt es bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen?

Ossy: Wir versuchen möglichst stylische Clubs zu finden. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass dort Duschen vorhanden sind. Es ist einfach für alle Beteiligten angenehmer, wenn man sich zwischendurch mal frisch machen kann.
Die Größe ist auch wichtig. Sie sollte mindestens ein Fassungsvermögen von 400 Leuten haben, Umkleidebereich für die Mädels und nach Möglichkeit einen getrennten Bereich zum Videos drehen, der vom Tanz/Party Bereich getrennt ist.

Sind hier tatsächlich nur Amateure anwesend?

Ossay: Ja, es sind nur Amateure anwesend, es gibt bei unseren Partys KEINEN bezahlten Sex oder dergleichen. Alles geschieht freiwillig und ohne Bezahlung der Mitwirkenden. Wir haben auch mal Special Guests eingeladen, die aber nicht mitdrehen, sondern für Shows oder Reportagen da sind. Auf der letzten Party war unter anderem Jana Bach, sie hat eine Reportage über die Party moderiert.

User sind ausdrücklich erwünscht?
Ossy: Ja, grade für User sind ja diese Partys. Es gibt viele User, die ihre Lieblings Amateurin mal real treffen wollen, dabei geht es nicht nur ums drehen. Die Amateurmädels haben die Möglichkeit, die User mit Charme und Witz fest an sich zu binden. Ihnen zu zeigen..."Schau mal, ich bin ein ganz normales Mädel von nebenan"....
Viele Amateure wollen aber auch mit ihren Usern Videos drehen und sie mit einbeziehen.

Inwieweit können User mit den Amateuren in Kontakt treten oder auch intim werden?

Ossy: Das bleibt allen Beteiligten selbst überlassen. Wir geben da keine Richtlinien oder Vorgaben.
Es gibt keinen VIP Bereich für Amateure, sondern alle feiern zusammen und sind gleichwertig. So kommen ganz schnell erste Kontakte zustande. Wir haben beobachtet, dass oftmals die User etwas schüchtern sind und die Amateurmädels den 1. Schritt machen. Intim können sie nach Herzenslust werden, das müssen alle Beteiligten unter sich absprechen. Alles kann..Nichts muss!

Ganz provokativ gefragt: Die Teilnahme kostet Geld und am Ende kann man Sex haben. Klingt ein bisschen nach Prostitution. Was setzt du dagegen?

Ossy: Die Teilnahme kostet Geld, dafür bekommt man Getränke..ein Buffet..coole Mucke..eine tolle Party...Tombola und Glücksrad...man bekommt KEINEN SEX dafür!
Es besteht KEIN Anspruch auf Sex. Dies wird mehrmals bei der Veranstaltung angesagt.
Wenn kein Amateurmädel ein Video drehen möchte, dann gibt es auch keinen Sex, das ist völlig ok.
Ein Großteil der Kosten für dieses Event wird durch Sponsoren Gelder und von den Eintrittsgeldern bezahlt, man kann es leider nicht umsonst machen. Aber wir versuchen, die Eintrittspreise sehr gering zu halten. Prostitution in jeglicher Art ist absolut verboten bei den Partys und wird auch von uns kontrolliert.

Mit welchen Amateurportalen arbeitet ihr zusammen oder anders gefragt, von welchen Amateurportalen kommen die Partygäste?

Ossy: Wir arbeiten mit fast allen namhaften Portalen zusammen, sie unterstützen uns sehr und die User kommen von allen Portalen. Es kommen aber auch viele neue potenzielle User.
Unterstützt wurden wir bisher von Amateurcoummunity, MyDirtyHobby, PornMe, Nowyoo, PrivatePornos, Private4, Beate Uhse und vielen anderen.

Auf den Partys werden Clips gedreht und Fotos geschossen. Werden diese nur auf den gängigen Amateurportalen veröffentlicht?

Ossy: Die Amateure drehen für sich selbst, wo und wie sie die Clips vermarkten bleibt ihnen frei gestellt. Ich gehe davon aus, dass es überwiegend online sein wird.

Und wie sieht es mit DVDs oder Video on Demand aus?

Ossy: Es gibt eine offizielle DVD-Reihe zur Party, die ist aber eine Dokumentation mit vielen Backstage Berichten und ohne Drehbuch und Regie. Erscheint bei Inflagranti Film unter dem Namen: Jin Taylors Amateur-Film-Party. Ab August 2010.

Können oder werden in Zukunft die Webmaster auch von den Partys partizipieren? Wird es ein Partnerprogramm geben?

Ossy: Ja, wir werden den Eintrittskartenverkauf webmasterfähig machen. Es wird ein Partnerprogramm geben, von dem auch Webmaster profitieren können. Es sind noch ein bis zwei andere Webmaster-Sachen geplant.

Was macht den Reiz der Amateure generell aus?

Ossy: Es sind Mädels, die überwiegend nicht künstlich gemacht wurden. Sie haben sich ihren Erfolg selbst erarbeitet. Sie sind keine Stars, die man mal bei einer Autogramm Stunde treffen kann, sondern die bei vielen Events mit den Usern zusammen feiern. Reale normale Mädels eben, die Spaß an der Erotik haben und diesen auch öffentlich ausleben.

 

Das komplette Interview lesen Sie in der WEBeLINE 06/10

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